Wasseranomalien

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Wasser ist Leben!
Aufgrund der Polarisierung im Wassermolekül lagern sich Wassermoleküle aneinander und es entstehen Molekülverbände. Diese Wasserkomplexe, die dort entstehen bezeichnet man als Cluster. Wenn diese ausreichend “schwer“ werden, d.h. durch Zusammenlagerung von ausreichend Wassermolekülen ein entsprechendes Molekulargewicht erreichen, wird Wasser flüssig.

Erst wenn berücksichtigt wird, dass die Moleküle sich zusammenfügen können, -und je nach Temperatur und anderen Bedingungen – größere Strukturen ( Clusters/ liquid cristalls) bilden, wird das „anormale“ Verhalten für die Wissenschaft erklärlich werden. Und dadurch auch vieles  mehr, was ganz allgemein mit Leben zu tun hat.        

Die feste Form des Wassers hat nicht uninteressante physikalische Eigenschaften, ich spreche von seinen Anomalien, ohne die das Leben nicht möglich wäre.

Wenn Wasser sich zu Eis verwandelt, dann dehnt es sich aus. Physikalisch „korrekt“ wäre es, wenn bei diesem Formwechsel sich das  Volumen verringern und die spezifische Dichte erhöhen würde, wie die anderen verwandten Stoffe das auch tun.

Die Tatsache, dass Wasser sich nicht an die Gesetze der Naturwissenschaften hält und Eis wegen seiner niedrigen Dichte auf dem Wasser schwimmt, erhält Leben. Wäre Eis schwerer als Wasser, würden Gewässer von unten nach oben zufrieren und jegliches Leben wäre damit unmöglich geworden..

Die feste Form des Wassers hat noch eine weitere Eigenschaft: sie ist farblos. Die Farblosigkeit des Eises reflektiert Licht und sorgt so für das eigene „Überleben“. Denn wären Eis oder Schnee farbig, würden sie das Licht – und damit auch die Sonnenwärme aufnehmen und schmelzen. Die Folge wäre, dass es keine  Jahreszeiten und keinen vereisten Nord – und Südpol gäbe.

Eine weitere Anomalie des Wassers spielt für das Leben auf der Erde eine wichtige Rolle und das ist seine hohe spezifische Wärme, die doppelt so hoch liegt wie auf Grund der Wasserstruktur zu erwarten wäre. Daraus folgt, dass Wasser sich verhältnismäßig  langsam  aufwärmt und sich auch langsam abkühlt. Außerdem kann Wasser sehr gut Wärme speichern. Der Transport des Wassers durch Wolken und Meeresströmungen ist gleichzeitig der Transport von Wärme und beeinflusst somit Wetter und Klima.

Noch weitere Anomalien des Wassers prägen das Wetter und Klima. Wasser verdampft erst bei 100 Grad (zu erwarten wäre bei -100 Grad) und es gefriert bei 0 Grad (statt -120 Grad). Verdampfungswärme ca. 2,5 mal so hoch, die Schmelzwärme ca. 3 mal so hoch.

Wenn sich Wasser „normal“ verhalten würde, gäbe es kein „normales“ Leben auf Erden.
Halten Sie sich vor Augen, wir selbst bestehen aus über 70% aus Wasser!        weiter
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